ÖKO-TEST Plastikclogs


Written on 7. September 2011 – 16:22 | by admin

Der große Sch(m)uh

Das Aussehen der durchlöcherten Plastikschuhe ist zwar nicht jedermanns Sache. Dennoch sind Crocs & Co in diesem Sommer ein Renner. Aus gesundheitlicher Sicht nicht unbedingt zu Recht: Bei einer Untersuchung des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST enthielten alle Schuhe bis auf eine Ausnahme bedenkliche oder umstrittene Inhaltsstoffe. 22 Paar Plastikclogs waren im Test, die genauen Ergebnisse sind in der aktuellen Juli-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht.

Obwohl in der Werbung mit “garantiert schadstoffrei” angepriesen, fanden die von ÖKO-TEST beauftragten Labore etwa in den Second Living Clogs, schildkröte rot von Strauss Innovation stark erhöhte Gehalte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Auch alle anderen Testprodukte waren bis auf eine Ausnahme damit belastet. Einige Vertreter der PAK wirken erbgutverändernd, fruchtschädigend und krebserzeugend.

Einige Schuhe enthalten zudem giftige Schwermetalle. “Solche Werte entsprechen nicht unserem Selbstverständnis von gesunden und qualitativ hochwertigen Erzeugnissen Made in Germany”, teilte die Firma Birki Schuhe mit, deren Clogs ein “ungenügend” bekamen. Die betroffenen Schuhe und ähnliche Modelle in der Ausführung melone seien deshalb - so versichert der Anbieter - vom Markt genommen worden.

Quelle: OEKOTEST
Made in Korea: Die Chung Shi Dux rot sind das teuerste und beste Paar Schuhe im Test.

Schlusslichter: Von den Birki´s Fun Air BS Alpro-Cell melone

… sowie den Damen Clogs, braun von Metro lässt man besser die Füße. Beide Marken waren “ungenügend”, weil sie unter anderem PAKs und Schwermetalle enthielten.

mit frdl. Empfehlung von oza-m.de

Wenn der Zeh sich um die Ecke biegt


Written on 5. September 2011 – 14:45 | by admin

Fehlstellung an den Füßen ist weit verbreitet / Operation ist heute ein Routineeingriff

Es beginnt harmlos: Der Schuh drückt - erst leicht, im Laufe von Monaten aber immer stärker. Der Ballen des großen Zehs rötet sich, schwillt an und beult aus. Schließlich steht der große Zeh völlig schief. Hallux valgus heißt diese Verformung, die im Extremfall dazu führen kann, dass jeder Schritt starke Schmerzen verursacht.

Nach Schätzungen von Orthopäden leiden in Deutschland mehrere Millionen Menschen am Hallux valgus - überwiegend Frauen. Das hat seinen Grund: Zu enges und hochhackiges Schuhwerk begünstigt die Erkrankung.

“Hallux valgus ist die häufigste Fehlstellung des Fußes”, erläutert Daniel Frank, Präsident der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk (DAF). Sie tritt in jedem Lebensalter auf: Kinder sind genauso betroffen wie Senioren. Die meisten Betroffenen erkranken aber im mittleren Lebensalter. Ganz klar sind die Ursachen nicht: Die meisten Experten gehen von einem angeborenen Defekt aus, der durch falsches Schuhwerk verstärkt wird. Oft denken die Betroffenen zuerst an eine Blase oder verstärkte Hornhautbildung. “Manche gehen zunächst zur Fußpflegerin”, sagt Frank.

Dabei hat sich im Innern des Fußes längst eine Verschiebung gebildet, die sich nicht einfach durch Massagen oder bessere Schuhe wieder beseitigen lässt. Die Achse der Großzehe weicht zum Fußaußenrand hin ab, der erste Mittelfußknochen verschiebt sich zur Fußinnenseite, erläutert Professor Johannes Hamel. “Zusätzlich werden die Beuge- und Strecksehnen zum Fußaußenrand verlagert.” Der Knochen auf der Innenseite des ersten Mittelfußknochens vergrößert sich, und es bildet sich ein Schleimbeutel über diesem Knochenvorsprung.

Bisweilen ist der große Zeh so verschoben, dass er fast im 90-Grad-Winkel zum Fuß steht und sich sogar über die anderen Zehen legt. Doch auch jenseits dieser Extremfälle sei die Fehlstellung meist so ausgeprägt, dass verschiedene Teile des Vorderfußes korrigiert werden müssen - in der Regel durch eine Operation, sagt Professor Hamel. Hinzu kommt ein weiteres Problem: “An den Nachbarzehen zeigen sich oft Folgeschäden.” So kommt es zu sogenannten Hammerzehen: Die Zehen bilden einen rechten Winkel, bei dem die Zehenspitzen auf dem Boden aufliegen. Auch “Krallenzehen” sind rechtwinklig, hier liegen die Spitzen aber nicht auf dem Boden auf und zeigen senkrecht nach vorne.

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Die Flip-Flop-Zeit ist vorbei!


Written on 31. August 2011 – 16:18 | by admin

Sommermode - Flip-Flops zu Schlumpfhäusern!

Das Geh-Geräusch vergangener Sommer war prägnant und allgegenwärtig: Flip-Flop-Flip-Flop … Die gleichnamigen leichtfüßigen Badelatschen, bei denen Fuß und Sole nur mit einem dünnen Plastik-Riemchen verbunden sind, waren das absolute “Must-Have” vergangener Schönwetterperioden. Doch nichts ist so kurzlebig wie eine Badelatsche. Die Flip-Flop-Zeit ist vorbei!
Von Barbara Höfler - BR-online

Wie Modeartikel gehen auch politische Einstellungen mit der Zeit. Wer da nichts falsch machen will, ist dieser Tage als Weltverbesserer gut aufgestellt. Also: CO2 vermeiden, Mülltrennen, Bio essen - und vor allem nicht Flip-Flops tragen! Die machen in der Saison doch eher verdächtig: Schaumstoffsohlen mit Plastikriemchen. Definitiv nicht recyclebar! Und wo werden die produziert? Wohl kaum in Herzogenaurach. Eher in China! Also: Die Schlappen sofort ausziehen! Aber was stattdessen anziehen? Barfuß - oder Birkenstocks? Das schaut ja gleich immer so muffig aus. Wie wär’s mit Schuhen, die signalisieren: Ökologisch bin ich voll engagiert, aber vom Style her mag ich’s schon moderner! Was Futuristisches halt, mit ländlichem Anklang, und gesund. Die Lösung nennt sich Crocs.

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